Willkommen bei der Gäste- und Kurseelsorge in Oberstdorf

Erholung für Körper und Geist

Bittgänge ...



Liebe Schwestern und Brüder im Glauben!

Auf Deutsch werden Lesung und Evangelium in der Kirche vorgetragen. Das ist für uns heute selbstverständlich. Genauso selbstverständlich war es in der Kirche über lange Zeit,  die biblischen Texte auf Griechisch und später auf Latein vorzutragen. 

Dass wir die Bibel in unserer Muttersprache lesen und hören können, das verdanken auch wir Katholiken in Deutschland vor allem dem Reformator Martin Luther. Denn Martin Luther war der erste, der die Bibel in ein vernünftiges Deutsch übertragen hat. Vor 500 Jahren hat er sich an die Arbeit gemacht und die ganze Bibel ins Deutsche übersetzt. Er war auf der Wartburg, hatte die hebräischen und griechischen Texte vor sich und so hat er eine geniale Leistung vollbracht: die Bibel in deutscher Sprache. Im Sommer 1522 wurde das sogenannte „Septembertestament“ veröffentlicht.

Die evangelischen Christen erinnern zur Zeit an dieses bedeutsame Ereignis, denn auf den Spuren der Übersetzung gehen sie hinaus und machen eine große Pilgertour in den neuen Bundesländern: Wartburg, Eisenach, Wittenberg und wie die Orte alle heißen. Es ist eine Art Dankwallfahrt für das Wort Gottes in unserer Muttersprache. Denn sie wissen: Gott ist auch im Wort gegenwärtig.

Bei uns Katholiken hat es länger gedauert, bis es endlich erlaubt war, in der Kirche die Lesungen der Messe in der Muttersprache vorzulesen. Vor gut 60 Jahren haben da deutsche Theologen Eingaben an den Vatikan gemacht, dass man die biblischen Texte in der Muttersprache hören möchte. Und Gott sei Dank haben die Verantwortlichen in Rom dem im Zuge der Erneuerung der Kirche zugestimmt. So ist die Bibel zum Volksbuch geworden, so wie sie ursprünglich gedacht war.
Wenn wir Katholiken in den kommenden Tagen hinausgehen und unsere Bittgänge halten, dann haben wir unsere persönlichen Anliegen und Sorgen, aber auch die in der großen Welt. Vielleicht danken wir dabei auch in ökumenischer Verbundenheit dafür, dass wir das Wort Gottes auf Deutsch lesen und hören können. Denn Gottes Wort bleibt in Ewigkeit.

Mit herzlichen Grüßen
Bruno Koppitz
Kurseelsorger

 

 


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KIRCHEN – ein – TRITT !

ja, Sie haben richtig gelesen, Kircheneintritt soll heute mein Thema sein. Denn ich freue mich, dass ich vor kurzem in Oberstdorf zwei Frauen wieder in die Kirche aufnehmen durfte. Die zwei Frauen kennen sich nicht. Jede hat ihren ganz eigenen Lebensweg und persönliche Gründe, warum sie „ausgetreten“ sind. Bei beiden war eine Hürde zu nehmen, bis sie sich trauten, mich anzusprechen und mir ihr Anliegen zu sagen.[weiterlesen ...]



Die Gesellschaft Jesu ("Jesuiten") veröffentlichen jede Woche einen kurzen Beitrag, der von ganz alltäglichen Erfahrungen ausgeht und die Verbindung zum Glauben herzustellen sucht. Ein guter Impuls für die Erholung des
Geistes - eine empfehlenswerte Lektüre! Klicken Sie auf "Update Seele"


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