Bekenntnis
Liebe Leserin, lieber Leser,
Recht hat er, der bekannte Münchner Pfarrer Rainer Maria Schießler. Als er im Interview nach der laufenden Fußball-Weltmeisterschaft gefragt wurde, sagte er: Ich lasse mir die Freude an der WM von niemandem nehmen. Zwar geht es bei einem solchen Turnier oft um Geld und Macht, doch dadurch lässt er sich den Fußball nicht kaputtmachen.
Für ihn ist es eine besondere Freude, dass sich einige Fußballer vor dem Spiel bekreuzigen oder nach einem Tor die Arme zum Himmel strecken. Nach dem Auftaktspiel der deutschen Mannschaft gegen Curacao bildeten die deutschen Nationalspieler Felix Nmecha und Jonathan Tah sowie fünf Spieler von Curacao Arm in Arm einen Kreis, um gemeinsam zu beten.
Das war für alle ungewohnt. Ein starkes Zeugnis des Glaubens, das natürlich sofort Diskussionen hervorgerufen hat. Wie öffentlich darf der Glaube gezeigt werden? Ist Religion nicht eigentlich Privatsache? War das peinlich?
Ich war verwundert über diese hitzige Debatte und die damit verbundene Aufregung. Da weiß man nicht gleich, was man sagen soll und wie man es sagt. Denn es geht hier um ein zentrales Thema des christlichen Glaubens: das Bekenntnis. Und damit fällt man auf in einer Gesellschaft, in der Religion zunehmend weniger Bedeutung hat. Man wird als gläubiger Mensch heute nicht mehr von allen verstanden. Deshalb braucht es Mut und Phantasie, um ein Bekenntnis des Glaubens abzulegen.
Bei uns ist das meist nicht so spektakulär wie bei den bekannten Fußballspielern. Aber auch wir brauchen dafür Courage und Entschiedenheit. An Fronleichnam haben wir es gezeigt. Wir sind mit unserem Glauben hinausgegangen in die Öffentlichkeit. Dabei danke ich immer an das Wort Jesu: „Jeder, der sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem wird sich auch der Menschensohn vor den Engeln Gottes bekennen“ (Lk 12,8)
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Bruno Koppitz
Kurseelsorger
Der Seele Gutes tun – Bausteine einer psychischen Stabilität.
Josef Epp hat einen persönlichen Zugang zum Glauben und kann anderen Menschen in ihrer Situation beistehen und helfen. Er hat das getan als Religionslehrer und Klinikseelsorger im Allgäu und heute als gefragter Referent in der Erwachsenenbildung. Auch im Bayerischen Fernsehen wurde in den „Lebenslinien“ schon über ihn berichtet. Mit großer Klarheit und menschlicher Wärme zeigt er Wege, wie Vertrauen, Gelassenheit und innere Stärke wachsen können, selbst in schwierigen Lebensphasen. Er hilft allen, die ihrer Seele Gutes tun möchten.
So lade ich Sie herzlich ein zum Vortrag von Josef Epp am Montag, 20. Juli 2026 um 20.00 Uhr im Johannisheim: Der Seele Gutes tun – Bausteine einer psychischen Stabilität.
One minute homily - Wochenimpuls
In einer Minute bringen Jesuiten das Tagesevangelium an Sonn- und kirchlichen Feiertagen auf den Punkt. In verständlicher Sprache übersetzen sie in den kurzen Videoclips die Botschaft des biblischen Textes in die alltägliche Lebenswelt und geben einen Impuls für die neue Woche.- sehenswert!
Heilige Messen und Veranstaltungen im Überblick
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Mittagsläuten St. Johann Baptist, Oberstdorf
Seit 1949 veröffentlicht der Bayerische Rundfunk in der Sendereihe "Zwölfuhrläuten" jeden Sonntag einen Beitrag über das Mittagsgeläut einer Kirche oder Kapelle. Am 31. Januar 2023 wurde das Läuten und die Historie der Pfarrkirche St. Johannes Baptist präsentiert. Den Beitrag "Zwölfuhrläuten - Oberstdorf in Schwaben" von Christian Jungwirth, Bayerischer Rundfunk, datiert auf den 31. Dezember 2023, können Sie durch Anklicken der Überschrift oder des Bildes nachlesen oder anhören.
KIRCHEN – ein – TRITT !
ja, Sie haben richtig gelesen, Kircheneintritt soll heute mein Thema sein. Denn ich freue mich, dass ich vor kurzem in Oberstdorf zwei Frauen wieder in die Kirche aufnehmen durfte. Die zwei Frauen kennen sich nicht. Jede hat ihren ganz eigenen Lebensweg und persönliche Gründe, warum sie „ausgetreten“ sind. Bei beiden war eine Hürde zu nehmen, bis sie sich trauten, mich anzusprechen und mir ihr Anliegen zu sagen.[weiterlesen ...]

